Mit Humor leben und arbeiten

Informiert euer Gesicht darüber, dass ihr glücklich seid.

Jeden Tag reiben wir uns an Situationen auf: an Menschen, an Kollegen, Chefs, Excel … So wie beim Händereiben Wärme entsteht und in den Raum abgegeben wird, verlieren wir dadurch Energie. Wie wir diesen Energieverlust wieder ausgleichen oder gleich vermeiden, hat uns Carsta Stromberg auf dem PM-Update in ihrem hands-on Vortrag beigebracht.

Der Energieerhaltungssatz nach Carsta Stromberg, die als ehemalige Physiklehrerin weiß, wovon sie redet, ist nicht etwa E = mc², sondern E = mh². E für Energie, m für mentale Stärke und h für Humor. Einstein hat da wohl was durcheinander gebracht. ;-) Das Geheimnis, wie man mit energieraubenden Situationen souverän umgeht, ist die Balance zu halten – die Balance zwischen Energieräubern und Energiequellen.

Wer schon vorher weiß, wer oder was die eigenen Energieräuber sind, kann aktiv mit angenehmen Gedanken oder Taten vorbeugen, um sich den Tag nicht vermiesen zu lassen. Carsta Stromberg hat konkrete Tipps, um schlechter Laune vorzubeugen oder verfahrene Situationen zu entspannen:

Wir denken viel zu oft viel zu negativ, urteilend oder in worst case Szenarios. Überrascht euer Gegenüber doch mal mit einem Kompliment oder Lob für ein gut laufendes Projekt und entspannt die Situation noch bevor das Meeting anfängt. Die gehobene Laune eurer Kollegen wird euch direkt auch anstecken.

 

Na, schon angesteckt?

 

Informiert euer Gesicht darüber, dass ihr glücklich seid. Das „resting bitch face“ hilft vielleicht Faltenbildung zu vermeiden, aber dafür gibt’s zur Not Botox. Mal im Ernst: Unsere Spiegelneuronen sorgen nicht nur dafür, dass alle im Raum gähnen müssen, sobald einer damit anfängt, sondern harmonisieren auch mit guter und schlechter Laune. Wenn ihr morgens also schon schlecht drauf seid, grandioser Tipp: die Zahnbürste zwischen die Zähne klemmen und mindestens eine Minute lang, während ihr in den Spiegel schaut, eine grinsende Fratze ziehen – bis das Lächeln von alleine sitzt. Klingt albern, hilft aber.

Die Stimmung im Meeting knistert trotz eurer tapfer verteilten Komplimente. Was nun? Carsta Stromberg wirft bei dieser Gelegenheit einen Lachsack auf den Boden. Unerwartete Dinge brechen die Spannung und geben allen Beteiligten die Zeit aufzuatmen, sich der unangenehmen Situation zu entziehen und neu zu sortieren. Mit ihren Worten: „Die Angst haut vor dem Lachen ab.“

Und noch ein sportlicher Tipp zum Abschluss: Sollte alles nichts helfen, schüttelt den Ärger buchstäblich ab. Wie ein Hund, der im Matsch gebadet hat: aus der Situation austreten, schütteln, dem nächsten Thema zuwenden.

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