"Brücken zwischen Prozesssteuerung und Menschen bauen"

Thomas Reich, Interimsmanager im Projekt- und Konfliktmanagement, machte das Thema Stakeholdermanagement zum Mittelpunkt des ersten GPM Regionalabends 2020.

Dabei legt der den Fokus auf das „Erwartungsmanagement“, da häufig die Zielstellungen von Projekt und Stakeholdern abweichen.

Sein Ansatz ist somit die Weiterentwicklung des „Magischen Dreiecks“ um die Lücke zwischen Prozesssteuerung und Menschen zu schließen. Agilität und eigenverantwortliches Handeln des Projektmanagers sind hierbei unabdingbar, wobei nach Auffassung Reichs die Kontinuität beim Stakeholdermanagement ebenso elementar ist. Zum Beispiel gehört zur Steuerung auf der Sachebene das Etablieren von Regelwerken, Leitfäden, aber auch Bitte und Appell. Das Einholen von Feedback ist neben Struktur und Organisation ein wichtiger Schlüssel für den Erfolg.

Im Projekt lassen sich die Prozessrisiken zu fast hundert Prozent abdecken, die operativen Risiken sind hingegen nahezu unbekannt. Nach Reich ist Stakeholdermanagement, welches sich durch die Motiv- und Beziehungsebene lenken lässt, eine gute Maßnahme um operatives Risikomanagement zu betreiben.

Wir bedanken uns bei Thomas Reich für den interessanten Input zum Jahresauftakt und wüschen euch allen spannende Projekte und engagierte Teams.

Papier und Stifte stehen schon für den nächsten GPM Abend am 18. Februar bereit. Lerning by Doing heißt es hier, während das Projekt-Canvas vorgestellt wird. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen bitte wie gewohnt an weimar@gpm-ipma.de.

 

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