Agilität ist eine Einstellung – nur den „Scrum Framework“ downloaden reicht nicht aus

Christian Schnürmacher und Elias Schneider von Consistency sind ganz klar einer Meinung. Agilität wird durch sieben Werte beschrieben – Mut, Fokus, Verbindlichkeit, Einfachheit, Kommunikation, Respekt und Offenheit – zusätzlich durch zwölf Prinzipien definiert, die über eine Vielzahl verschiedener Praktiken manifestiert wurden.
Die Frage eines jeden Projektteams ist: Wie geht man am besten in der agilen Projektarbeit vor?

Das A und O ist die Selbstorganisation. Es muss nicht alles von einer Person erledigt werden. Insbesondere nicht dann, wenn verschiedene Probleme auftreten. In diesem Fall ist es sinnvoll, dass mehrere Personen an den Problemen arbeiten und diese gemeinsam beheben. Das geht einher mit einer offenen Kommunikation und gut geplanter Arbeitsteilung.

Während des gesamten Arbeitsprozesses ist es ratsam Dinge nicht bis ins kleinste Detail zu planen, sondern nachvollziehbar zu priorisieren. Durch gesetzte Prioritäten erhält jeder abzuarbeitende Bereich eine Gewichtung, an der man sich im Arbeitsalltag orientieren und so effizienter arbeiten kann.

Als letzten wichtigen Punkt nannten Schnürmacher und Schneider das Potenzial von Retrospektiven. Im agilen Umfeld werden damit Teamtreffen bezeichnet, in denen es darum geht aus der Vergangenheit zu lernen, zu analysieren was gut und was schlecht gelaufen ist und entsprechende Maßnahmen zur Verbesserung abzuleiten. Wenn man bereits viele Jahre Erfahrungen im Projektmanagement gesammelt hat neigt man dazu Retrospektiven auszulassen – doch davon wird abgeraten.

Schlussendlich münden alle Aspekte in einem Punkt – die offene Kommunikation. Agilität lebt erst durch die Kommunikation innerhalb des Projektteams.

Vielen Dank für diesen interessanten Einblick und den spannenden Vortrag beim PM-UDPATE 2018.

   

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